Evangelische Kirchengemeinden Griesheim und Nied

Kirche zwischen Main und Nidda


Jessica Kogoj


Infos

Jahrgang:

1995


Familienstand:

ledig


bisherige Dienstorte:

Frankfurt


in Nied/Griesheim seit:

eigentlich immer!
im gemeindepädagogischen Dienst seit Mai 2018


verantwortlich für:

gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit


Persönliches

Wo ich schon gelebt habe

Aufgewachsen bin ich in Griesheim, habe dann knapp zwei Jahre in Nied gewohnt und jetzt wieder in Griesheim.


Was ich als Kind werden wollte

Von Lehrerin über Polizistin bis Tierärztin war alles einmal dabei. Sehr lange wollte ich dann Musikerin werden, am liebsten in einem Orchester Klarinette spielen oder Musicals singen.


Wann und warum ich mich für den Beruf entschieden habe

Spätestens in der Oberstufe war mir klar: ich möchte später mit Menschen arbeiten. Mein FSJ in der Kita „Rosengarten“ hat mir die Möglichkeit gegeben, das nach der Schule direkt ganz praktisch auszuprobieren. Ich war selbst von Kind an Teil der Gemeinde und habe an allem möglichen teilgenommen. Später habe ich dann selbst ehrenamtlich Gemeindearbeit mitgestaltet, von Kindergottesdiensten, Gruppen, Aktionen, über Freizeiten bis dann ab 2014 für ein paar Jahre im Kirchenvorstand. Also entschied ich mich dazu, all das zu vereinen und habe im Oktober 2015 in Darmstadt mein Studium begonnen. Ab da war mir klar, das ist eigentlich genau der richtige Beruf für mich.


Wofür ich alles stehen und liegen lasse

Wenn jemand aus meinem engsten Umfeld Unterstützung braucht.


Was ich nach einem anstrengenden Arbeitstag mache

Viel schlafen! Aber meistens braucht es eine Weile zum runterkommen und entspannen. Dann häkel oder stricke ich gerne oder male ein Ausmalbild an. Oft höre ich dazu ein Hörbuch oder einen Podcast und trinke viel Tee.


Was ich schon immer mal ausprobieren wollte

Ich liebe es ja, Instrumente auszuprobieren. Harfe spielen wäre mal richtig klasse. Anonsten möchte ich gern mal ein Musikprojekt mit Jugendlichen machen: ein paar Tage in ein Haus reisen, gemeinsam Musik machen und schauen, was dabei passiert.


Wo ich gerne mal leben würde

Ich lebe unglaublich gerne in Frankfurt und bin damit sehr zufrieden, wie es gerade ist. Momentan zieht es mich nirgendwo anders hin. Dann lieber ein paar Tage mit Kindern und Jugendlichen verreisen, oder privat meine Freunde besuchen, die überall verstreut leben.


Mein lustigstes Erlebnis im Beruf

Da gibt es eine Menge! Ein unvergessliches war für mich eine Taufe an der Nidda, die durch ein Polizei-Ruderboot unterbrochen wurde. Das Wasser stand niedrig und das Boot hing kurz an einem Felsen fest. Wir warteten dann, bis die Polizei „unsere Kirche“ wieder verlassen hatte. Zum Glück haben es alle mit Humor genommen.


Was mir an meinem Beruf am besten gefällt

Alles ist ständig in Bewegung. Immer wieder neue Menschen treffen, sich neue Angebote ausdenken und Ideen gemeinsam ausprobieren zu dürfen, das ist ein großes Privileg. Außerdem liegt mir die Beziehungsarbeit sehr am Herzen. Ich freue mich, Kinder und Jugendliche begleiten zu können in ihrer persönlichen Entwicklung. Christliche Gemeinschaft wird in unserer Arbeit ganz praktisch spürbar.


Meine Lieblingsstelle in der Bibel

„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.“ (1. Korintherbrief 13,12)
Das war auch mein Konfispruch. Zu dieser Zeit habe ich viele Bücher von Jostein Gaarder gelesen, eins davon heißt passend zu besagtem Vers „Durch einen Spiegel in einem dunklen Wort“ und beschäftigt sich genau damit, dass wir jetzt und heute nicht alles verstehen, was uns passiert. Trotzdem bleibt aber die Hoffnung, dass unser Leben nicht Stückwerk bleibt und irgendwann alles einen Sinn ergibt. Ich bin froh, dass ich mir damals einen so passenden Spruch ausgesucht habe, der mich sicherlich weiterhin begleiten und immer neu herausfordern wird.

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